Home Geschichte 50 Jahre

50 Jahre SV 1960 Altheim

In den ersten beiden Jahren wurden mit den Altheimer Fußball-Legionären, die bislang bei den Nachbarvereinen Spielerfahrung gesammelt hatten, die Verbandsrunden angegangen. Einen Trainer hatte man noch nicht verpflichtet. In einigen Spielen gab man bereits einen ernstzunehmenden Partner ab, häufig genug musste jedoch noch „Lehrgeld" bezahlt werden. Leider ließ sich der Tabellenplatz am Ende der ersten und zweiten Spielsaison nicht mehr genau feststellen. Nach Angaben der Mitwirkenden waren es Plätze im hinteren Drittel gewesen.

 

 

 

 

von links n. rechts:
Albert Glocker, Helmut Nägele, Hermann Nägele, Josef Rieger, Guido Missel, Georg Nägele, Adolf Ott, Erwin Rieger, Erwin Spähn sen., Otto Schmöger, Georg Kühnbach

 

 

 

 

 

Erste Bilder und schriftliche Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1961, wo am 14. Mai die Sportplatzeinweihung zum festlichsten und bedeutendsten Ereignis in Altheim wurde.

In einem farbenfrohen Umzug zog man vom Gasthaus „Zum Hirsch" auf den Sportplatz. Die Sportvereine aus Ingerkingen und Aßmannshardt (B-Klasse), Langenschemmern und Schemmerberg (A-Klasse) sowie die AH der TG Biberach standen dabei Pate.

Nach dem Eintreffen auf dem Sportplatz erfolgte die feierliche Einweihung durch den damaligen Ortsgeistlichen, Pfarrer Erwin Blickle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das „Werbespiel" bestritt die Altheimer Mannschaft gegen die AH der TG Biberach und blieb mit 3:1 Toren siegreich.

Das darauf folgende Spieljahr 1962/63 sollte für den jungen Verein bereits sehr erfolgreich werden. Unter dem damaligen Übungsleiter Gerhard Frey aus Biberach, welcher am 10. Juni 1962 das Training übernommen hatte, wurde gleich auf zwei „Fußballhochzeiten" erfolgreich mitgespielt.
Während das erste Punktespiel gegen den SV Eberhardzell noch mit 3:3 Toren endete, war man im November desselben Jahres bereits auf den 4. Tabellenplatz hochgeklettert. In der Rückrunde gab man nur noch einen Punkt ab und stand schließlich am 23. Juni 1963, mit 26:10 Punkten und einem Torverhältnis von 49:35 Treffern als Meister der C-Klasse Riß fest.

Bereits am 14. April 1963 hatten die Altheimer im Pokalendspiel der C-Klasse in Birkenhard gegen den SV Mittelbuch mit 3:2 Toren gewonnen. Als es dann zur Begegnung mit dem Pokalsieger der B-Klasse, dem SV Unterbalzheim kam, verlor man mit 0:2 Toren auf dem Schönebürger Sportplatz.

Eine erste Krise beim SV Altheim folgte umgehend dem so erfolgreichen Spieljahr zuvor. Mit dem Abstieg aus der höheren Spielklasse 1964 trat man den Weg in die C-Klasse an. Hier konnte am Ende der Spielsaison 65 ein guter Mittelplatz belegt werden.

 

 

Meisterelf und Pokalsieger der C-Klasse Riß 1962/63.

Stehend von links nach rechts:
Trainer Gerhard Frey, Rolf Mayer, Guido Missel, Erwin Link, Erich Wanner, Josef Rieger, Siegfried Lupfer, Helmut Nägele

knieend:
Hermann Nägele, Walter Miehle, Erwin Spähn, Erwin Rieger und Ignaz Rimili .

Die Mitwirkenden Arthur Bauer und Adolf Ott fehlen auf dem Bild.

 

 

 

 

 

 

 

Mit einer gemeinsamen Fasnetsveranstaltung von Sport- und Musikverein im Gasthaus „Zur Linde" begann das Frühjahr 1965. Die gemeinsamen Fasnetsveranstaltungen wiederholten sich in den folgenden Jahren und verdeutlichen das harmonische Miteinander beider Vereine von alters her.

 

Fasnet 1961: Vorstandschaft am Kinderbett

 

 

 

 

Zwischenzeitlich war Bruno Birk (1964) neuer 1. Vorsitzender geworden. Unter seiner Obhut begann man noch im Sommer des Jahres 1966 mit einer umfassenden Instandsetzung des Sportplatzgeländes. Noch im Frühjahr des Jahres 1967 wurde erstmals eine C/D-Jugendmannschaft gebildet, welche 10 Jahre später der Garant für den dritten Aufstieg in die B-Klasse werden sollte.

Ein zweiter Aufstieg gelang bereits in der Saison 1967/68. Hier zahlte sich die vorbildliche Jugendarbeit unter Leitung von Fridolin Sproll aus.

 

 

Meisterelf 1967/68.

Von links nach rechts:
Betreuer Erwin Spähn (Sen.), Hans Müller, Erwin Strahl, Hermann Spähn, Josef Rieger, Erwin Rieger, Guido Missel, 2. Vorstand Hans Popp;

kniend:
Anton Müller, Heiner Heinzler, Erich Wanner, Erich Möst, Albert Glocker

zur Meistermannschaft gehörten noch die Spieler: Helmut Nägele, Erich Heipl, Egon Ogger und Manfred Bauer.

 

 

 

So wurde man unangefochten in dieser Saison Staffelmeister der C-Klasse Riß und zugleich erstmals Träger des Fairnesspreises.

Mit Trainer Otto Kraus aus Laupheim begann die Saison 1968/69. Er, der am 1. Juni 1968 die Trainingsarbeit übernommen hatte, war bereits in den darauf folgenden Wochen mit den Siegen bei den Pokalwettbewerben ein gefeierter Trainer.

Nach den ersten drei Spielen führte Altheim mit 5:1 Punkten in der neuen Spielklasse die Tabelle an, doch am Ende der Rückrunde verpasste man nur knapp den Aufstieg.

Erfolgreicher verlief das Abschneiden in der Verbandspokalrunde. Nach 4 Siegen gegen Burgrieden, Mietingen, Bronnen und Berkheim erreichte der „Pokalschreck" Altheim das Pokalendspiel der B-Klasse und gewann auf neutralem Platz in Aßmannshardt gegen den SV Ringschnait mit 2:1 Toren.

Horst Häger hatte bei diesem Spiel erstmals das Tor für Altheim gehütet und konnte als „Einstand" gleich den Bezirkspokalsieg der B-Klasse mitfeiern. Das Folgespiel in Erlenmoos gegen Dettingen verlor Altheim mit 2:1 Toren - nach verschossenem Elfmeter - und schied aus dem weiteren Wettbewerb aus.
Zum Bedauern vieler Spieler und Fußballfans ging das „Spieltalent" Gerold Ehe in der darauf folgenden Saison zur TG Biberach, dem damaligen Schwarzwald-Bodensee-Ligisten.

Das Jahr 1969 war noch in weiterer Hinsicht sehr bedeutsam für den Altheimer Sportverein.
Es bot sich im Herbst 1969 die Gelegenheit, eine sicherere „Einnahmequelle" zu erschließen. Aufgrund der „unsicheren" Pachtverhältnisse des Vereinslokals (ständige Pächterwechsel) war die Brauerei Warthausen bereit, für DM 50,- pro Monat, das Gasthaus „Zur Linde" auf 5 Jahre zu verpachten.

Eine einmalige Gelegenheit, die Finanzen des Vereins grundlegend zu sanieren - so sahen es zumindest die damals Verantwortlichen in der Vorstandschaft. Und in der Tat, es wurde dank des hohen persönlichen Einsatzes der Vereinsleitung zu einem finanziellen Erfolg.
Als Neulinge in der Gastronomiebranche wurde es nun notwendig, für die Metzelsuppen des Vereins die Preise festzulegen und die Einkaufsmengen für Getränke zu bestimmen.
Man „stibizte" Speisekarten bei der Konkurrenz, um so eine vergleichbare Kalkulationsgrundlage zu erlangen. An dieser Stelle sei auch Frau Fanni Menig gedankt, die für einige Monate den Gastronomiebetrieb des Vereins sehr erfolgreich leitete.

Über Jahre hinaus wurde auf diese Weise mit den erwirtschafteten Gewinnen die finanzielle Sicherheit des Vereins gewährleistet. Das Pachtverhältnis wurde im Frühjahr 1971 gelöst, mit der Familie Klaschka konnte ein solider Nachpächter mit der Aufgabe der Bewirtung betraut werden.

Trotz der erheblichen Schwächung der 1. Mannschaft infolge der Verletzungen von Hans Müller und Erwin Strahl sowie des Vereinswechsels von Gerold Ehe, schlug sich die Elf von Otto Kraus und seinem Nachfolger Stefan Schönle tapfer und belegte am Ende der Spielrunde 69/70 einen 6. Tabellenplatz.
Erfolgreich war erneut das Abschneiden im Verbandspokal, wo gegen alle C- und B-Klassen-Vertreter erfolgreich gespielt wurde.
Erst in der A-Klassen Elf aus Kirchdorf fand man seinen Meister und verlor klar mit 0:4 Toren.

Die Spielrunde 1972/73 brachte den damals 90 Mitgliedern sportlich gesehen wenig Anlaß zur Freude. Trotz des unermüdlichen Einsatzes von Trainer Herbert Balay aus Laupheim, ließ sich der Gang in die C-Klasse im Sommer 1973 nicht verhindern.

 

 

 

 

stehend:
Egon Ogger, Hans Miehle, Heiner Heinzler, Hans Müller, Massimo Mazzochelli, Erich Möst, Erwin Rieger, Guido Missel, Manfred Bauer, Hermann Burkhardt
knieend:
Erich Heipl, Alfred Wuchrer, Anton Müller, Horst Häger, Erich Wanner, Gerold Ehe

 

 

 

 

Als ein „Glücksgriff" erwies sich dann die Verpflichtung von Übungsleiter Peter Segmehl aus Schemmerhofen im Sommer 1975. Mit den jungen Spielern, gelang Trainer Peter Segmehl in der Meisterschaftsrunde 1978/79 der „dritte" Aufstieg in die B-Klasse.

 

 

Meisterelf 1978/79

Stehend von links nach rechts:
Heiner Heinzler, Josef Gaupp, Alfred Egle, Peter Bailer, Hans Popp jun., Eberhard Zeller, Reinhold Wuchrer, Trainer Peter Segmehl und Vorstand Hans Popp
knieend:
Klaus Bleher, Josef Kekeisen, Walter Wuchrer, Georg Kästle, Mathias von Bank und Alfred Wuchrer. Links am Bildrand Kassier Johannes Ogger und Spielausschußvorsitzender Josef Rieger.

 

 

 

Auch in der Vereinsleitung stellte sich ein Wechsel ein. Hier hatte seit September 1975 Hans Popp das Amt des 1. Vorsitzenden übernommen.
Mit dem neuen 1. Vorstand erfolgte ein gezielter Ausbau der geselligen Veranstaltungen und die Öffnung des Sportvereins für Bereiche des Freizeitsports.

Beim Gemeindepokalturnier im Jahr 1979, in Aßmannshardt, wurde die Aufsteigermannschaft aus Altheim zum 1. Mal Sieger des Gemeindepokales.
Mit einem Umbruch und den damit verbundenen Anlaufschwierigkeiten führten 1980 zum Wechsel im Amt des Übungsleiters. Für Peter Segmehl sprang als Interimstrainer der damals 2. Vorstand, Anton Müller, ein. Obwohl ihm mit seiner Mannschaft beim Gemeindepokalturnier in Schemmerhofen im Sommer 1980 der Turniersieg glückte, konnte er in der Spielrunde 80/81 das Abrutschen in die C-Klasse nicht aufhalten.

Der Sportverein war inzwischen auf mehr als 130 Mitglieder angewachsen und öffnete sich gezwungenermaßen weiteren Bereichen des „Freizeitsports".
Im November 1976 hatte Georg Enderle eine Tischtennisabteilung ins Leben gerufen. im November 1979 kam es zur Gründung der Skiabteilung, bei der vor allem Helmut Roth federführend war.
Im Jahr darauf entstand auf Betreiben von Heiner Heinzler die Frauengymnastikgruppe mit 45 Mitgliedern. Schließlich dachte Erich Heipl noch an die etwas in die Jahre gekommenen Fußballspieler und gründete im Dezember 1980 die Altheimer Altherren-Mannschaft.

 

 

 

 

1988: AH-Mannschaft
hintere Reihe von links:
Theo Reiner, Erwin Spähn jun. Winfried Spähn, Egon Ogger, Hans Popp jun., Alfred Egle, Manfred Härle


vordere Reihe von links:
Erwin Häckel,Gerold Ehe, Alfred Wuchrer, Eberhard Zeller, Walter Wuchrer

 

 

 

 

Anlässlich der Generalversammlung am 24. Januar 1981 wurden die Gründungsmitglieder des Sportvereins Hans Ogger, Fridolin Sproll, Otto Wuchrer und Bruno Birk für ihre langjährigen Verdienste um den Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

Was die fußballerischen Leistungen der 1. und 2. Mannschaft betrifft, können die Jahre 1981 bis 1987 als „Ära Renner" bezeichnet werden.
Fünfmal in Serie wurde der SV Altheim „Zweiter",  wobei in der Saison 83/84 lediglich das bessere Torverhältnis (2 Tore) des SV Erolzheim einen Aufstieg in die höhere Kreisliga A verhinderte. Neben diesen Erfolgen sind auch  zahlreiche Pokalsiege zu nennen - 1984 gewann die Renner Elf den Gemeindepokal in Ingerkingen, sowie in der Spielrunde 1984/1985 das vordringen bis ins Halbfinale beim Bezirkspokal  bei dem durch eine äußerst unglückliche  0:1 Niederlage gegen die zwei Klassen höher spielende TSG Achstetten (Bezirksliga) die Teilnahme am Endspiel um den Pokal der Kreis- und Bezirksliga/Riß verpasst.

Höhepunkt des Jahres 1985 war das 25-jährige Bestehen des Vereins, das unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Harscher gefeiert wurde. Neben der Ausrichtung des Gemeindepokals gab es einen Festabend, der musikalisch vom Musikverein und durch Darbietungen verschiedenster Gruppen umrahmt wurde.

Das ereignisreiche Jahr 1986 begann mit dem Ende einer Ära. Bei der Generalversammlung am 18. Januar übergab der 1. Vorsitzende Hans Popp den Vorsitz an Johannes Bauer. Bei dieser Versammlung wurde auch die bis heute noch gültige Ehrungsordnung beschlossen.

In Sachen Fußball änderte sich im Vergleich zu den Vorjahren leider nichts. Der Titel des Vizemeisters konnte zum 4. mal hintereinander eingefahren werden. Der langersehnte Aufstieg blieb wieder einmal verwehrt.

 

 

Im Mai dieses Jahres wurde dann nach längeren Diskussionen im Gremium die Gruppe Kung-Fu in den Verein aufgenommen, die überwiegend aus auswärtigen Mitgliedern bestand. Erfolge bei Meisterschaften, sowie beeindruckende Vorführungen bei Festen und Weihnachtsfeiern machen diese Gruppe bis heute zu einer Bereicherung für den Verein.

Den Abschluss des Jahres machte dann die Einweihung der Turn- und Festhalle im Dezember. Unter großem Arbeitseinsatz von Musik- und Sportverein erfolgte der Innenausbau der Halle.

Das neue Jahr 1987 begann bei der Generalversammlung mit der Ernennung von Hans Popp zum Ehrenvorstand und Josef Rieger zum Ehrenmitglied.

 

 

 

 

 

Im Laufe des Jahres 1987 wurden dann 2 weitere Gymnastikgruppen ins Leben gerufen. Dies war zum einen das Kinderturnen unter der Leitung von Iris Frey und zum anderen das Mädchenturnen unter der Leitung von Adelinde Behmüller.

Im Juni 1987 endete dann die so erfolgreiche Ära Helmut Renner nach sechs Jahren. In dieser Saison  musste man nach 17 Spieltagen ohne Niederlage  bei Olympia Laupheim II die erste Niederlage  mit 1:2 hinnehmen. Drei weitere Niederlagen sollten folgen und das Abrutschen auf den 3. Tabellenplatz. Letztendlich konnte auch in diesem Jahr, zum fünften Mal hintereinander, nur die Vizemeisterschaft erreicht werden. Das schwere Erbe des Trainers übernahm bis zur Saison 1989/1990 Helmut Grabowski. Ein Wiedersehen mit Helmut Renner ließ aber nicht lange auf sich warten. Im September 1987 traf der SV Altheim im Pokal auf den Bezirksligisten Ochsenhausen, der mittlerweile von Helmut Renner trainiert wurde. Am Rande sei erwähnt, dass sich Altheim im Elfmeterschießen durchsetzen konnte.Weitere sportliche Erfolge konnten in den kommenden Jahren leider nicht verzeichnet werden und so blieb man die nächsten Jahre in Sachen Fußball nur Mittelmaß.

Die Fußballsaison 1987/1988 war von der Besonderheit geprägt, dass es eine Umstrukturierung der Ligen gab und die ersten 3 Mannschaften aufsteigen sollten.  Ausgerechnet in diesem Jahr konnte die Mannschaft aber nicht ganz an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen und erreichte den 4. Tabellenplatz. Somit schrammte Altheim wieder einmal knapp am Aufstieg vorbei.

Bei der Generalversammlung am 20. Januar 1990 wurde Hermann Burkhardt zum Ehrenmitglied ernannt.

Das 30-jährige Vereinsjubiläum 1990 wurde im Juli im Rahmen eines Pokalturniers gefeiert. Höhepunkt war hierbei ein Werbespiel zwischen dem SV Mietingen und dem FV Biberach. Der Festabend mit Ehrungen verdienter Mitglieder wurde in gewohnter Weise durch Einlagen verschiedenster Gruppen untermalt.

Im Juli 1990 wurde Gerd Baur für zwei Jahre Spielertrainer, ehe er von Klaus Schwarz 1992 für eine Saison abgelöst wurde. Die Reserve konnte in der Saison 1992/1993 die Meisterschaft feiern.

Im Juli 1991 wurde dann die Gymnastikgruppe der Frauensenioren ins Leben gerufen. Damals wie heute gibt Regina Kästle die Übungsstunden.

 

 

 

 

hintere Reihe von links:
Eberhard Zeller, Thomas Braunger, Alfred Egle, Hans Popp jun., Achim Tholl, Ralf Burkhardt, Peter Bailer, Klaus Schwarz

vordere Reihe von links:
Anton Braunger, Klaus Maier, Hans Barthold, Hans Birk, Walter Wuchrer

 

 

 

 

Einen gravierenden Wechsel in der Vorstandschaft brachte die Generalversammlung  1992 mit sich. Insgesamt schieden sieben Vorstandsmitglieder aus und Eberhard Zeller löste Johannes Bauer nach 6 Jahren Amtszeit an der Spitze des Vereins ab.
Mit Josef Kohn als neuer Spielertrainer kam 1993 endlich wieder der langersehnte sportliche Erfolg zurück.

Mitverantwortlich für die wieder erstarkte Mannschaft damals waren aber auch personelle Veränderungen der Mannschaft. Als Neuzugang konnte man das Stürmerschlitzohr Harald Gabel begrüßen, sowie die bereits in der  Reserve spielenden Peter Bailer und Wolfgang Gaupp konnten reaktiviert werden.
Die erste Mannschaft konnte in der Saison 1993/1994 punktgleich mit Meister Mittelbiberach die Vizemeisterschaft feiern.

Dabei kam es am vorletzten Spieltag zur Entscheidung beim späteren Meister. Trotz einer Führung wurde das Spiel verloren. Das Relegationsspiel in Warthausen unterlag man der LJG Unterschwarzach mit 1:2. Erfolgreicher war dieses Jahr wieder die Reserve, die zum zweiten Mal in Folge die Meisterschaft feiern konnte.

Die Saison 1994/1995 sollte für den SV Altheim eine sehr erfolgreiche werden. Mit der damals noch gültigen Zwei-Punkte-Regel wurde die Vorrunde souverän mit 26:0 Punkten abgeschlossen. Am Ende wurde man mit 45:3 Punkten und 66:24 Toren ungeschlagen und unangefochten klarer Meister der Kreisliga B.

Vater des sportlichen Erfolges war Trainer Josef Kohn, der durch seine menschliche und fachliche Kompetenz zu überzeugen wusste. Nicht vergessen darf man wiederum einmal die Reserve, die zum dritten Mal in Folge Meister wurde.

 

hintere Reihe von links:
Alfred Egle, Thomas Egle, Rainer Frey, Ralf Burkhardt, Roland Benz, Peter Bailer, Josef Kohn, Wolfgang Gaupp, Eberhard Zeller, Hans Ogger
vordere Reihe von links:
Harald Gabel, Hans Birk, Luca Mazzochelli, Michael Braunger, Reinhold Brehm, Wolfgang Frey, Gerhard Ehe, Sven Bauer

 

 

hintere Reihe von links:
Alfred Zeller, Alfred Egle, Peter Bögel, Otto Schmöger, M.Babic, Claus Häckel, Lothar Brotbeck, Christopf Müller, Andreas Spähn, Klaus Schwarz, Klaus Bleher
vordere Reihe von links:
Hans Barthold, Christian Spähn, Achim Tholl, Andreas Wiest, Anton Braunger, Thomas Braunger, Roland Nägele

 

Wie jeder weiß ist das zweite Jahr in einer neuen Liga immer das weitaus härtere. Die aktive Mannschaft schloss dieses Jahr als Vorletzter ab und musste in die Relegation. Das Spiel in Rot b. Laupheim gegen die SF Schwendi II wurde mit 2:0 gewonnen.
Die folgenden Jahre wurden für den SV Altheim keine leichten.

1997 musste die Mannschaft neun Abgänge verkraften. Gerhard Schmid, der erst kurze Zeit Trainer war, musste aus privaten Gründen seine Arbeit aufgeben und wurde durch Hans Barthold ersetzt. Es folgte 1998 der Abstieg in die Kreisliga B. Die Saison wurde als Tabellenletzter abgeschlossen und das Relegationsspiel wurde in Aßmannshardt mit 0:3 gegen den TSV Attenweiler verloren.

1998 wurde dann erneut angegriffen und Karl Behmüller übernahm das Amt des Trainers. Er schaffte es, mit einer stark verjüngten Mannschaft, einen hervorragenden dritten Tabellenplatz einzufahren.

In der Saison 2000/2001 wurde die Reserve einmal mehr Meister.

Im August 2001 konnte der Gemeindepokal vor heimischem Publikum gewonnen werden und die Erwartungen an die kommende Saison waren entsprechend hoch. Die Mannschaft  blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück und schloss mit Tabellenplatz 8 die Saison ab.
2003 übernimmt Gerhard Schmid erneut das Traineramt, welches er im Oktober 2005 wiederum an Sven Bauer abgibt, der als Spielertrainer fungierte.

Bei der Generalversammlung 2004 gab es dann wieder einen Generationswechsel und 6 Positionen mussten neu besetzt werden. Mit Erwin Häckel als „Präse“ meisterte die runderneuerte Vorstandschaft die kommenden 3 Jahre.

Unter der Regie von Spielertrainer Sven Bauer konnte in der Saison 2006/2007 die Vizemeisterschaft errungen werden, was zum Relegationsspiel gegen die SF Bronnen führte. Das in Baustetten ausgetragene Spiel wurde jedoch klar mit 1:4 verloren.

Da Sven Bauer aus beruflichen Gründen sein Amt niederlegen musste, wurde die Mannschaft in der Rückrunde 2007/2008 von Interimstrainer Franz Müller betreut. Ein Wechsel in der Vorstandschaft fand wiederum bei der Generalversammlung 2007 statt. Als Vorstand konnte Johannes Bauer gewonnen werden, der die Geschicke des Vereins bereits in den Jahren 1986-1992 leitete. Mit Manfred Oschwald kam dann im August 2008 wiederum ein neuer Trainer und man belegte in der Saison 2008/2009 den 5. Tabellenplatz, der für die kommende Saison hoffen ließ.

 

 

Nachdem in 2008 der Toilettenanbau des Schulungsraumes fertig gestellt werden konnte, ging es in 2009 arbeitsintensiv weiter. Als erstes konnte die  Neufassung und eine der Zeit angepasste Satzung bei der Generalversammlung verabschiedet werden. Am 29. Mai wurde schließlich der Förderverein des SV Altheim gegründet, ehe man im Herbst des Jahres noch die Bandenwerbung anbringen konnte.

Zum Auftakt der  Saison 2009/2010 konnte man wieder einmal den Gemeindepokal, ausgetragen in Aßmannshardt, gewinnen. Die Saison verlief zunächst vielversprechend und man ging mit nur einem Punkt Rückstand als Tabellendritter in die Winterpause. In der Rückrunde waren die Leistungen der jungen Mannschaft jedoch zu unkonstant und man beendete die Saison als Dritter.